Freitag, 21. März 2014

Eine Nacht. Ein Anruf. Ein Leben. Ungewissheit. Sterblichkeit. Hoffnung.
Zahlen, die eine Stimme bedeuten, Lachen, Glücklichkeit und Liebe. Odett sitzt und wartet auf etwas, dass sie nicht zu beschreiben vermag, etwas dass ihr einen Anreiz gibt. Umschlungene Beine trösten nicht. Wasser bricht die Flammen, stürzt sie in ein tobenes Inferno aus dem sie nicht mehr entkommen kann. Sie stürzt und brennt und lebt. Jeden Tag lebt sie und ist tot. Sie ist verloren in Personen, die bleiben, für immer, beständig oder als flüchtiger Schatten der sich im Sonnenuntergang an den eigenen klammert und dann in einer ruhigen Stunde aus dem dunklen See auftauchen den man versuchte zu vergessen, sich an in zurück erinnert und die Masken sieht die auf der Wasseroberfläche schwimmen. Odett blickt auf, sieht sich um. Weint, schreit, stirbt und lebt. Die Zahlen die eine Stimme bedeuten schweigen erdrückend. Sie wird nicht gefunden. "Bleib wach mit mir. Nimm meine Hand, wir finden mich" flüstert sie. Sie hat keine Seele wie du, sie hat eine die sie von dir gestohlen hat. Sie ist tot. Und lebt, durch dich.


Sonntag, 17. November 2013


Nur ein Traum oder tatsächlich Realität ?
Dunkles Blau zieht vorbei, verwogen, vermischt mit Grün. Klar und unerreichbar. Luft, die die Lunge erfrischt, erholt, rettet. Hannah sieht zum Meer. Der Himmel ist in ein verbittertes, trauriges Blau getaucht. Schleichende Zuflucht - Projektionen die man nicht zu sehen vermag. Dinge, die verschwinden wenn man sie ansieht, die doch da sind. Gefühle, die unerklärlich sind.
Man sieht den herunter prasselnden Regen am Horizont. Wasser zu Wasser. Ein sich bewegender Schleier, tanzend bewegt er sich leicht im Wind. Die Wellen toben und rauschen aus voller Kraft, beinahe so als wollten sie flüstern. Nur ganz leise, unverständlich. Doch war es ihr verständlicher als alles andere in der letzten Zeit. "Ich kenne nicht die Monster die dir begegnet sind, aber ich versuche die zu vergessen, die mir begegnet sind." sagt sie leise, wimmert. Tränen in den Augen. Wasser zu Wasser. Alles geschieht und eben nichts geschieht. Und Nachts liegen wir im Bett und denken über das Warum nach, das wie, das ob, das wenn, das Unmögliche. Alles ist vergänglich, selbst das Meer. Hannah blickt auf das Meer, dreht sich um, verschwindet. Die Wellen flüstern und niemand versteht sie.

Dienstag, 23. Juli 2013

Unser Leben ist determiniert. Ebenbürtig, frei, rein, wunderschön. 
Ein Leben, dessen Pracht ohnehin die eines Gottes gleicht. 
Verwogen in der Unendlichkeit.